Australischer Schäferhund (Australian Shepherd)

Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Infos über den Australischer Schäferhund kurz zusammengefasst. Zusammen mit vielen Bildern finden Sie hier außerdem weitere Informationen rund um den Hund, wie z.B. Tipps zur Haltung oder Ernährung.

Australischer Schäferhund: Überblick

Überblick

Herkunft Australien
Höhe (Schulter) 46-58 cm
Gewicht 20-32 kg
Alter Hoch (14-16 Jahre)
Energielevel hundezone-level-6
Kindergeeignet? hundezone-level-6
Wohnungsgeeignet? hundezone-level-3
Haarverlust hundezone-level-5
Trainierbarkeit hundezone-level-4
Wachhund hundezone-level-10
Zu beachten  

 

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Farben

Der Australian Sheperd ist ein mittelgroßer Hund mit einem ausgeglichenen, geschmeidigen Körperbau. Der vom “Fédération Cynologique Internationale” (FCI) festgelegte Standard sieht eine Widerristhöhe zwischen 50,8cm und 58,5cm bei Rüden, sowie zwischen 45,7cm und 53,4cm bei Hündinnen vor. Das Gewicht des Hundes soll zur Größe passen, es ist durch den FCI nicht festgelegt.

Das halblange Fell mit seiner dichten Unterwolle ist relativ starr, leicht wellig und somit sehr wetterbeständig. Sehr vielfältig sind die verschiedenen Fellfärbungen des Australian Sheperd. Aus den vier Grundfarben (black, red, red-merle und blue-merle), die auch für sich alleine vorkommen können, ergeben sich 16 verschiedene Fellfarben.
Der Aussie hat dreieckige, an der Spitze leicht abgerundete Kippohren und mandelförmige Augen in braun, bernsteinfarben oder blau, oder Kombinationen aus diesen Farben.
Das in den Vereinigten Staaten übliche Kupieren der Rute ist in Europa verboten, daher müssen, trotz des offiziell vorgeschriebenen FCI-Standards von maximal 10cm, alle Rutenlängen toleriert werden.

Haltung

Ein Australischer Schäferhund wurde für die Hütearbeit gezüchtet, weswegen er von einem aktiven, sportlichen Besitzer beschäftigt und ausgelastet werden sollte. Nur Spazierengehen oder Fahrradfahren reicht nicht aus, um einen Australischer Schäferhund zu fordern.

Paradoxerweise stammt der Australische Schäferhund nicht, wie sein Name vermuten lässt, aus Australien, sein züchterischer Ursprung liegt vielmehr in Nordamerika. Dort verkreuzten sich im 19.Jahrhundert verschiedene Hütehundrassen europäischer und australischer Einwanderer. Die so entstandene neue Rasse wurde zunächst “little blue dog” genannt. Sie wurde für die Herden der aus Australien importierten Merino-Schafe eingesetzt, den “Australian Sheep”, und erhielt daher den missverständlichen Namen “Australian Sheperd”.

Die Annahme, der Aussie sei ein Dingo-Mischling, beziehungsweise trage Dingo-Blut in sich, ist falsch. Selbst mit einem geringen Anteil an Dingo-Blut wäre er zu wild und somit für die Hütearbeit nicht geeignet. Der 1957 in Arizona gegründete “Australian Sheperd Club of America” (ASAC) gab im Jahr 1977 den ersten Rassenstandard für den Australian Sheperd heraus; der aktuelle Rassestandard trat im Juni 2009 in Kraft. Erst seit den 1970er Jahren ist diese Rasse auch in Europa bekannt, und erfreut sich seitdem wachsender Beliebtheit.

Trotz seines freundlichen und sanftmütigen Wesens ist der Australian Sheperd für Hundeanfänger nicht geeignet. Strenge und konsequente Erziehung durch einen erfahrenen Hundehalter sind nötig, um aus dem vierbeinigen Australier einen wesensfesten und ausgeglichenen Gefährten zu machen.

Für die harte Arbeit als Hütehund gezüchtet, verfügt der Aussie über eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein und Wachsamkeit, einen sehr gut entwickelten Schutzinstinkt,sowie eine Menge Energie und Bewegungsdrang. Seine Besitzer sollten daher unbedingt sehr aktive Menschen sein. Tägliche Spaziergänge oder Fahrradfahren reichen nicht aus, um den Australischen Schäferhund genügend zu fordern. Es bedarf sowohl physisch als auch mental anspruchsvoller Aktivitäten beim Hundesport, wie zum Beispiel Obedience, Agility, Dogfrisbee oder Sheepdog Trials, um den Aussie bei Laune zu halten. Sein “will to please”, das Streben, seinem Besitzer zu gefallen, macht ihn zu einem sehr gelehrigen Schüler.

Als Familienhund ist der Australian Sheperd nur bei artgerechter Auslastung geeignet. Dann aber ist er ein friedlicher, vergnügter und verspielter Kamerad, der sich stets für seine Menschen verantwortlich fühlt.

Behörden und Rettungsdienste bilden die wachsamen Australischen Schäferhunde mit dem ausgezeichnet entwickelten Schutzinstinkt gerne als Drogenspürhunde und zum Verfolgen von Fährten aus. Ein klassischer “Schutzhund” ist der Australian Sheperd wegen seines freundlichen und sanftmütigen Wesens allerdings nicht.

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