Hund in der Wohnung halten

Bevor man sich überlegt ob man einen Hund in der Wohnung halten will, sollte man sich über die Hunderasse und damit auch die Größe des Wunschhundes klar sein. Neben Fachbüchern und vielen Internetforen kan man sich auch bei den örtlichen Hundevereinen sehr gut über die einzelnen Hunderassen informieren. Auch Hunde haben Rechte.

So wird die artgerechte Haltung eines Hundes gesetzlich wie folgt vorgeschrieben: “Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen”.

Einen Überblick der Rassen, die dies sind findest du auch hier.

Kann man Hunde in der Wohnung halten?

Weiterhin nachprüfen sollte man, ob es der jeweilige Mietvertrag überhaupt erlaubt Hunde zu halten. Eine Rücksprache vor dem Kauf eines Hundes mit dem Vermieter ist hier mit Sicherheit sinnvoll. Wohnt man in einem Mehrfamilienhaus sollte man die Auswahl der Hunderasse anders überdenken als in einem freistehenden Haus auf dem Land. Ein Dackel mag sich in einer kleinen Wohnung noch wohlfühlen, ob sich aber Besitzer und Bernhardiner in einer engen 1-Zimmer-Wohnung wohlfühlen ist fraglich.

Ein Hund braucht einen festen Schlafplatz (bitte nicht ihr Bett), einen Platz zum fressen und manchmal auch einfach nur seine Ruhe. Viele Hunde fühlen sich auch in tiergerechten Aussengehegen sehr wohl. Oft ist es für den häuslichen Familienfrieden besser, wenn ein Hund in einem Aussengehege lebt oder einen schönen Schlafplatz in einem warmen Keller hat. Wie in vielen Dingen, macht es oft die Mischung. Entscheiden Sie mit Ihrer Familie gemeinsam wo der Hund schlafen soll und zwar bevor der Hund zu Ihnen kommt. Bedenken sollte man auch bei der Auswahl “seiner” Hunderasse den Pflegeaufwand der verschiedenen Hunderassen. Ein Pudel braucht mehr Fellpflege als ein Rottweiler. Langhaarhunde hinterlassen mehr Haare in der Wohnung als Kurzhaarhunde.

Will man einen Welpen haben, muss man die “Zeit des Sauber werdens” in Kauf nehmen. Falls niemand sonst Zeit für den Hund hat, sollte man zum eigenen Wohl und zum Wohle des Hundes 2 Wochen Urlaub einplanen.

Oft hilft bei der schwierige Rassenauswahl eine persönliche Checkliste. Schreiben Sie Eigenschaften auf, die Ihnen und Ihrer Familie wichtig sind z.B. Kinderlieb, ruhiges Wesen, großer Bewegungsdrang, pflegeleichtes Fell, Wachhund…Vergleichen Sie Ihre Wünsche mit den Wesensmerkmalen der verschiedenen Hunderassen, so können Sie die große Auswahl der verschiedenen Hunderassen minimieren.Gerade die beliebten Hunderassen wie Deutscher Schäferhund, Dackel, Deutsch Drathaar, Golden Retriever, Labrador, Rottweiler, Pudel, deutsche Dogge, English Cocker Spaniel oder z.B. Deutscher Boxer haben spezielle Merkmale und Besonderheiten. Gehen Sie in den örtlichen Hundeverein. Sprechen Sie dort Besitzer “Ihrer Lieblingshunderasse” an.

Man wird Ihnen mit Sicherheit gerne Auskunft und Tipps geben. Oft kennen Vereinsmitglieder auch Züchter der entsprechenden Rasse und können beim Kauf eines Hundes Tipps auf Ihre speziellen Fragen geben.

Tipps zum Kauf eines Welpen und aktuelle Welpenpreise sind wertvolle Informationen, die man unbedingt vor der Anschaffung eines Welpen wissen sollte. Manche Rassen sind schon in der Anschaffung sehr teuer. Braucht Ihr Hund einen langen “Stammbaum”? Die Kosten für kleine oder große Hunde sind sehr unterschiedlich. Ein Bernhardiner braucht täglich mehr Fressen als ein Dackel. Sind Ihnen die Kosten für Tierarzt, Hundesteuer und Hundeversicherungen bekannt? Auch Hundevereine und Hundeschulen kosten Geld.

Inzwischen gibt es in Deutschland viele Hundeschulen die Welpenschulen anbieten. In Welpeprägestunden lernen die jungen Hunde mit den alltäglichen Dingen des Alltags umzugehen wie Verkehrserziehung, Umgang mit Lärm usw.. In der Welpenspielstunde lernen Herrchen (+ Frauchen) und Welpe das Miteinander. Denn Hund und Herr müssen ein Team werden, wobei von Anfang an klar sein muß wer der Chef (oder die Chefin) ist. Hierbei sollte aber nicht der Hund gewinnen. Es gibt Rassehundeklubs die sich auf bestimmte Rassen spezialisiert haben oder Vereine für alle Hunde. Das Erlernte sollte bei regelmäßigem Training gefestigt werden. Nicht ist schlimmer, als ein nerviger Hund der nicht hört und jeden anderen Hund beißt. Der gemeinsame Spaziergang sollte der Erholung dienen und nicht in einem täglichen Kampf enden.

Spielt man mit dem Gedanken Hundezüchter zu werden, sollte man eines Klar unterscheiden: Will man Rassehunde züchten oder einfach nur miterleben, wie ein Hund Welpen wirft und großzieht. Hundezüchter ist jeder, der eine Hündin besitzt, die Wepen hat.
Die Rassehundezucht ist innerhalb des Verbands für das Deutsche Hundewesen (VDH) durch Zuchtbestimmungen geregelt. Durch die jeweiligen Rassehundeklubs und Zuchtverbände werden die Aufgaben der Zuchtregelung vor Ort im Einzelnen übernommen. Jeder Rassehund hat eigene Vorschriften und Bestimmungen. Mann sollte Mitglied im Rassehundeclub sein um an den für die Zucht oft vorgeschriebenen Prüfungen teilnehmen zu können.Mitglied im Hundeverein bedeutet aber auch die Vor- und Nachteile eines Vereinslebens mitzumachen. Je bekannter die Hundemama ist (Ausstellungen usw.) desto leichter (und oft auch teurer) lassen sich die Hundewelpen verkaufen. Gutes Marketing macht auch vor Hundezüchtern nicht halt.

Ob man Züchter von Rassehunden oder einfach nur Züchter werden will hängt auch noch von vielen anderen Faktoren ab. Hat man überhaupt die notwendige Zeit und den Platz um eine Hundezucht durchführen zu können. Was passiert mit den Welpen wenn man keinen Käufer findet? Und der Urlaub? Ist auch dem Rest der Familie klar, was es bedeutet Hundewelpen zu haben. Gerade Kinder finden Welpen total süß. Sind sie aber auch bereit die Welpen nach einer angemessenen Zeit wieder herzugeben?

Ein Hund ist kein Möbelstück, sondern eine Bereicherung für die ganze Familie mit all seinen Vor- und Nachteilen.

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