Hunde und Mensch

16. Mai 2016 By Roman

Hunde und Mensch

Hunde sind nach den Katzen die beliebtesten Haustiere. Schätzungsweise 500000 Hunde leben in Schweizer Haushalten und es gibt heute über 400 verschiedene Hunderassen. Alle stammen vom Wolf ab. Der Hund lebte schon vor 12 000 Jahren mit den Menschen zusammen. Aber das Zusammenleben und Begegnungen mit Hunden sind heute natürlich ganz anders und das Verhalten des Hundes ist wei- testgehend geprägt von der Nähe des Menschen. Insbesondere in stark besiedelten Gebieten ist das Zusammentreffen von Hund und Mensch nicht immer einfach und oft anspruchsvoll. Daher werden an heutige Hundehalter hohe Anforderungen im Umgang mit ihren Vierbeinern gestellt. Dies soll gewähr- leisten, dass das Zusammenleben mit Hunden in Gesellschaft und Gemeinde ungefährlich und weitest- gehend kon iktfrei abläuft.

Hunde sind domestizierte Räuber und Jäger. Bei einigen zeigen sich diese Anlagen in ihrem Verhalten noch sehr deutlich. Das ist vielfach von Züchtern und Hundehaltern auch bewusst so gewollt, beispiels- weise bei Jagd- und Vorstehhunden. Bei den meisten Hunden jedoch lassen sich Jagd- und Raubverhaltensmerkmale nur mehr vermuten. Der Hund ist, wie seine Vorfahren auch, ein soziales Rodeltier und muss zwingend in einer Gemeinschaft leben. Über viele Jahrtausende hinweg lernte er, den Menschen zu verstehen, sich auf ihn einzustellen und ihn als «Rudeltier» zu akzeptieren. Wenn er in
menschlicher Obhut aufgewachsen ist und schon von klein auf positive Erfahrungen mit Menschen
und Artgenossen machen konnte, ist er in der Regel sehr gut sozialisiert und an seine Umgebung
angepasst. Die Lebenserwartung beträgt je nach Rasse 12 bis 15 Jahre.

Der Hund wird heute als Haustier aus den verschiedensten Gründen gehalten. Manche übernehmen aus Mitleid einen Hund aus dem Tierheim oder sehen sich als Retter und sammeln ihn auf einer Strasse im Urlaub auf und geben ihm ein neues Zuhause. Andere nutzen den Hund bei der Jagd oder als Wachhund für Haus und Hof. Manche Leute brauchen ihn als sozialen Gefährten und Wegbegleiter. Sehr geschätzt wird der Hund im Einsatz bei Katastrophen als Such- oder Rettungshund. Viele blinde und behin- derte Personen schätzen ihn als unersetzlichen Helfer im Alltag. Und auch bei der Polizei und im Grenzschutz verrichtet der Hund seit Jahrzehnten wichtige Dienste. Viele Menschen aber wollen ihn einfach als Familienmitglied. Hier bestätigt sich die Aussage wissenschaftlicher Studien, dass man mit Hunden glücklicher lebt, wohl am ehesten.

[Diesen Text habe ich von Tierschutz.com].

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