Hundegesundheit

22. Mai 2016 By Roman

Hundegesundheit

Der Hund kann sich nicht mit Worten bemerkbar machen. Krankheiten erkennt man an seinem Zustand, Benehmen oder auch Wesensveränderungen. Daher gilt es, den Hund genau zu beobachten.

Hunde können an einer Vielzahl verschiedener Erkrankungen leiden, wie:

  • Infektionen
  • Defekten am Halteapparat (Hüftgelenksdysplasie)
  • Vergiftungen (zum Beispiel durch Zwiebel) oder
  • zuchttypischen Einschränkungen (verkürzter Gesichtsschädel).

Um den Gesundheitszustand des Tieres zu bewerten, ist natürlich eine gewisse Erfahrung notwendig. Allerdings gibt es Tipps, die schon dem Laien weiterhelfen können. Beispiel: Als Halter kann man Hunde beobachten, die ihren After am Boden reiben. Bezeichnet als das sogenannte „Schlittenfahren“, können neben Problemen mit Analdrüsen auch Würmer die Verursacher dieser Symptomatik sein.

Es gibt also mitunter Anzeichen für verschiedene Erkrankungen. Um den Gesundheitszustand einzuschätzen, sollten verschiedene Punkte überprüft werden.

 

Gesundheits-Checkliste

  • Gewicht und Körperzustand:

Wenn Sie den Hund abtasten, sollten Sie die Rippen  gerade noch ertasten können. Eine Art Taille sollte zwischen Rippenansatz und Hüfte schwach erkennbar sein, wenn das nicht so ist der Hund zu dick. Auch ein Hund muss dann auf Diät, also Leckerlie einschrenken und über mehr Bewegung oder auch über einen Fastentag nachdenken. Ein Krankheitszeichen kann aber auch ein Gewichtverlust sein. Halten Sie das Gewicht srändig im Auge.

  • Ohren:

Die Ohren Ihres Hundes auf keinen Fall einen unangenehmen Geruch aufweisen, oder Gar farbigen Ohrenschmalz aufweisen. Für Hunderassen mit langen Ohren gibt es spezielle Reinigungsmittel. Hunde mit hängenden Ohren haben öfter Probleme mit den Ohren weil Sie schlechter belüftet werden. Wenn Sie die Ohren Ihres Hundes reinigen achten Sie auch bei Ihm auf das Trommelfell.

  • Augen:

Die Augen sollten nicht laufen oder, rot und wund sein.Auch vor Licht sollter Ihr Hund nicht zurückschrecken. Mitunter können Augenproblemezusammen mit Grippesymptomen auftreten.

  • Nase:

Die Nase sollte muss nicht immer kalt und feucht sein, wenn Ihr Hund zum Beispiel geschlafen hat ist die Nase warm. Die Farbe kann sich je nach Jahreszeit auch verändern

  • Mundgeruch:

Ein Hund mit Mundgeruch kann den Spaß am Hund verderben. Es kann an schlechten oder ungepflegten Zähnen liegen aber auch an Verdauungsproblemen. Die Zähne sollten natürlich weiß sein und keinen dicken braunen Zahnstein haben, das Zahnfleisch muss rosa oder schwarz und nicht rot oder geschwollen sein.

  • Haut und Fell:

Die Haut eines Hundes hat entweder eine rosa oder schwarze Pigmentierung. Das ist Rassenabhängig. Das Fell sollte glänzend und keine beschädigten Haare aufweisen. Auch sollte der Hund keine Schuppen oder wunde Stellen haben. Je nach Rasse kann Ihr Hund das ganze Jahr durchgängig haaren, zum Sommer und Winterfellwechsel ist es aber immer mehr. Auch wenn Ihr hund nicht haart muss er regelmäßig gebürstet werden am besten täglich. Wer da nachlässig wird hat bald einen verfilzten Hund.

  • Krallen:

Die Krallen benötigen ebenfalls Pflege das ist aber abhängig wie viel Auslauf Ihr Hund hat und auf welchem Untergrund er sich dann bewegt. Wenn Sie Krallen kontrolieren, vergessen Sie die Afterklauennicht , die befinden sich an der Innenseite der Vorder- und Hinterläufe direkt unter dem Fußgelenk. Manche Hunde haben auch nur an den Vorderläufen Afterklauen oder gar keine.

  • Verdauung:

Wenn Ihr Hund das Fressverhalten ändert kann das auch ein Zeichen für eine Krankheit sein. Der Stuhl sollte eine normale Farbe und keinen Durchfall, oder Schleim aufweisen. Wenn sich der Stuhl über mehrere Tage verändert gehen Sie auf jeden Fall zum Tieratzt mit ihm

  • Durst:

Säuft Ihr Hund plötzlich vermehrt kann das ein Anzeichen einer Krankheit sein zum Beispiel Zuckerkrankheit. Konsultieren Sie auf jeden Fall einen Tierartzt.

 

Wichtig: Hunde mit deutlichen Wesensveränderungen sind immer ein Alarmzeichen. Hier können schwerwiegende Infektionen mit neuronaler Schädigung vorliegen, weshalb an dieser Stelle umgehend ein Tierarztbesuch anzuraten ist!

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