Labrador

28. November 2016 By Roman

Labrador

Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Infos über die Labrador Hunderasse kurz zusammengefasst. Zusammen mit vielen Bildern finden Sie hier außerdem weitere Informationen rund um den Hund, wie z.B. Tipps zur Haltung oder seiner Herkunft.

Labrador Hunderasse – Überblick

Herkunft Großbritannien
Höhe (Schulter) 54-57 cm
Gewicht 22-27 kg
Alter hoch (11-13 Jahre)
Energielevel hundezone-level-8
Für Kinder geeignet? hundezone-level-10
Wohnungsgeeignet? hundezone-level-5
Haarverlust hundezone-level-6
Trainierbarkeit hundezone-level-8
Wachhund hundezone-level-1
Zu beachten

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Labrador – Farben

Das Fell der Labrador Hunderasse ist einfarbig schwarz, blond oder leberbraun, wobei die blondtöne von hellblond bis fuchsrot reichen. Eine nicht anerkannte Farbe ist grau. Foxred ist lediglich eine Bezeichnung für dunkleres gelb, keine eigenständige Farbe. Das Fell hat eine Unterwolle, weswegen die Tiere während des Fellwechsels haaren. Der Rassestandard beschreibt den männlichen Labrador mit einer Widerristhöhe zwischen 56 cm und 57 cm; bei den Hündinnen etwas 54 cm bis 56 cm.Minimale Abweichungen werden geduldet und ein spezielles Gewicht wird nicht durch den Standard vorgegeben: Rüden können bis 35 kg schwer werden, Hündinnen erreichen um die 30 kg. Je nach Einsatz – Showhund oder Field Trial Dog – kann es hier zu verschiedenen Gewichten kommen.

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Labrador – Charakter und Wesen

Die Labrador Hunderasse gilt als besonders freundlicher, anhänglicher, liebevoller Hund, der gerne gefallen will und das auch sehr häufig tut. Daher lässt er sich gut zum Gehorsam erziehen. Labradore sind sehr freundlich im Wesen, frei von Aggresivität, was auch das Zusammenleben mit anderen Hunden und sonstigen Haustieren sehr erleichtert. Wegen ihrer Eigenschaften sind  Labradore als Anfängerhunde optimal geeignet sind: Anfänger können sie leicht führen und die Lernfreudigkeit der Hunde und bringt viel Spaß in die Familie.

Beim Apportieren ist die Labrador Hunderasse nahezu unschlagbar, und wenn dies in oder am Wasser stattfindet, hat man den glücklichsten Hund der Welt.  Labradore sind auch nicht scheu und passen sich sehr gut ihrer Umgebung an, insbesondere an andere Personen. Fremden gegenüber sind sie stets freundlich, bleiben neugierig und machen mit. Folgerichtig sind sie aber ungeeignet als Wachhunde. Wie bei allen Retrievern sollte man sollte nicht vergessen, dass es immer noch ein Retriever ist, der viel Auslauf und Sport braucht, wie zum Beispiel Agility oder Flyball.

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Labrador – Geschichte

Die Herkunft der Labrador Hunderasse liegen an der kanadischen Ostküste , aber nicht, obwohl der Name das vermuten lässt, auf der Halbinsel Labrador, sondern auf in Kanada selbst. Hier wurden die Tiere mit bei der Fischjagd eingesetzt, weswegen sie so gut Schwimmen können. Der erste Labrador ist unbekannt, aber man geht man davon aus, dass die Rasse der St.-John’s Hunde eine der realen Vorfahren der Rasse ist. Diese Hunderasse wurde im 19. Jahrhundert  nach England exportiert. Die Fischer, die die Tiere nach England brachten, hatten sie aus Kanada geholt, und gaben ihnen den Namen “Labrador”, da diese Gegend ihre Heimat war. Mit demselben Namen wurden die Tiere in England weiter gezüchtet, zumal England damals eine große Zuchtkultur hatte. Der Zusatz “Retriever” entstand um 1870 und bedeutet zurückbringen,also Apportieren (z.B. von Fischen). Da sie dafür gezüchtet wurden,  beherrschen Labradore dies besonders gut.

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Besonders der britische Adel nahm sich der Labrador Hunderasse an. Ein Lord Malmesbury bemühte sich den Labrador zu züchten und verbreitete ihn unter seinen Freunden des britischen Adels weiter. Die Adligen stärkten die jagdlichen Eigenschaften des Labradors, um ihn bei der Fuchsjagd einzusetzen.  Dennoch wäre die Rasse Ende des 19. Jahrhunderts fast ausgestorben. Dies liegt daran, dass sich die Labrador-Bestände um 1885 dramatisch reduzierten, weil man in Kanada eine Hundesteuer erlassen hatte. Die meisten Besitzer töteten lieber ihren Hund, als dass sie diese vergleichsweise hohe Steuer zahlten.  1885 wurde trotzdem Avon geboren, der Labrador, der auch heute noch als Stammvater aller Labradore betrachtet wird.

Hast Du bereits Erfahrungen mit dieser Hunderasse? Lass es uns in den Kommentaren wissen !

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