10. April 2016 By Roman

Reitbegleithund

Mit dem Hund ausreiten will gut vorbereitet sein.

Mit dem Pferd unterwegs sein und gleichzeitig den Hund nebenan laufen lassen – das klingt schön, ist aber gar nicht so einfach umzusetzen. Wir geben Dir einige Tipps, die Du vor dem ersten Mal beachten solltest.

Wie wird mein Hund zum idealen Reitbegleithund?

#1: Dein Hund folgt Dir aufs Wort.

Nicht jeder Hundebesitzer kann sagen, dass er seinen Liebsten Vierbeiner immer unter Kontrolle hat.

Folgt Dir Dein Hund nicht aufs Wort, solltest Du erst daran arbeiten.

Folgt Dir Dein Hund aufs Wort? Beherrscht er es, Deinen Kommandos aufs Wort zu folgen? Was passiert in Ausnahmesituation, wenn beispielsweise Dein Rüde eine läufige Hündin erschnuppert? Diese Fragen solltest Du Dir zunächst stellen. Wenn Dein Hund tatsächlich Dir aufs Wort folgt, solltest Du weiterlesen.

#2 Du reitest in den ersten Ausritten mit einer Begleitperson zu Fuß.

Auch wenn Dein Hund bisher immer aufs Wort gefolgt hat, ist eine Begegnung mit einem Pferd und das friedliche Miteinander etwas komplett neues für ihn. Es ist immer noch möglich, dass Dein Hund und das Pferd doch nicht miteinander auskommen- und genau dann musst Du vom Pferd absteigen. Aber möglicherweise scheut auch das Pferd und Du kannst nicht absteigen. Deshalb sollte jemand Dich zunächst begleiten.

#3 Du reitest vorrausschauend.

Als Reiter mit Hund hast Du gleichzeitig zwei Tiere zu baufsichtigen. In der Anfangsphase ist es deswegen empfehlenswert, dass Du an ruhigeren Plätzen mit weniger Verkehr unterwegs bist – am besten auch irgendwo, wo wenig andere Hundebesitzer Gassi gehen.

#4 Du hast die Leine immer mit dabei.

Im Zweifelsfall musst Du doch absteigen und Hund und Pferd gleichzeitig führen. Das geht nur mit der Leine. Leider passiert es doch, dass die Hunde beim Auslaufen zu weit vor oder zurücksetzen, den Kommandos nicht folgen oder womöglich eine Fährte aufnehmen. Die Leine solltest Du nicht an den Sattel binden! Ein durchgehendes Pferd könnte für den Hund bedrohlich werden.

#5 Das aneinander Gewöhnen dauert.

Vor dem ersten Ausreiten gewöhnst Du Hund und Pferd bereits im Stall aneinadner. Der Weg zum Reitbegleithund fängt beim Gewöhnen an. Dann gehst Du mit den beiden auf eine Wiese, am besten den Reitplatz, und übst die Basis Kommandos ein. Sitz, Komm, Halt, und so weiter, müssen funktionieren. Natürlich solltest Du vorher mit den anderen Reitern Dich absprechen, denn es kann vor allem Anfangs etwas schwierig werden. Wie immer wird mit Lob (Leckerlis) und Tadel gearbeitet. Der Hund läuft immer rechts.

Das Team wird eingespielt.

Verschiedene Tempi, wie sie beim Reiten häufig sind, müssen eingeübt werden. Wenn Du zum Galopp übergehst, kann es möglich sein, dass Dein Hund denkt, Du reitest davon. Er muss also verstehen, dass er beim Galopp mitrennt – und dafür braucht er auch ausreichende Kondition. Nicht alle Hunde sind dafür geeignet, besonders kleine Hunde eher weniger. Im Verlauf solltest Du immer darauf achten, dass Du Dich nicht nur auf den Reitbegleithund konzentrieren musst.

Das war’s auch schon wieder mit unseren Tipps. Hoffentlich habt ihr viel Spass beim Ausritt! Habt ihr schon Erfahrungen mit Hunden als Reitbegleithunden gesammelt? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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