Tibetanischer Hütehund

Auf dieser Seite findest Du alle wichtigen Infos über den Tibetanischen Hütehund kurz zusammengefasst. Zusammen mit vielen Bildern findest Du hier außerdem weitere Informationen rund um den Hund, wie z.B. Tipps zur Haltung oder seiner Herkunft.

Tibetanischer Hütehund Rassebeschreibung: Überblick

Herkunft Tibet
Höhe (Schulter) 61-70 cm
Gewicht 45-60 kg
Alter Normal (10-12 Jahre)
Energielevel 4
Für Kinder geeignet? 6
Wohnungsgeeignet? 3
Haarverlust 8
Trainierbarkeit 2
Wachhund 5
Zu beachten

 

Tibetanische Hütehunde pflegen

 

Wenn ihr euren Tibeter badet ,föhnt und kämmt gibt es viele Tricks um dies gründlich zu tun. Beim baden solltet ihr euren Hund zuerst gründlich abduschen damit das Fell ordentlich nass ist. Dann das Shampoo ordentlich einreiben und dann am besten Wasser einlaufen lassen und den Hund einweichen. Dann auch das Unterfell gut von Shampoo reinigen und den Kopf beim abspülen leicht zurücklegen damit das Shampoo nicht in die Augen kommt. Dann sollte der Hund sich mindestens drei mal schütteln damit wenn er sich später schüttelt das Bad nicht so nass ist. Den Tibeter dann gut abtrocknen ,weil man dann nicht so viel föhnen muss. Beim föhnen sollte man den Föhn auf eine kleine Stufe stellen weil wenn die Föhnluft zu warm ist wird das dem Hund unangenehm. Während man das Fell föhnt sollte man mit einer groben Hundebürste das Fell kämmen damit es später nicht so ineinander verknotet ist. Später sollte man den Hund scheiteln weil das Fell dann später schön seidig ist. Das ganze scheiteln ist natürlich eine lange Sache. Und dann ist der Tibeter perfekt frisiert und gestylt.

Tibetanischer Hütehund Charakter

Diese Rasse wird als sehr freundlich, ruhig, und selbstbewusst beschrieben. Die Hunde sind ausgezeichnete Wachhunde und haben einen starken Geruchssinn. Tibetdoggen haben einen überlegt kräftesparenden Bewegungsbedarf, das heißt sie brauchen neben täglichen Spaziergängen und der Bewegung im Garten nicht unbedingt noch zwingend zusätzliche sportliche Betätigung.

 

Herkunft (aus Sicht des Hunds 🙂

Der Ursprung meiner Rasse liegt in Tibet, in einem der geheimnisvollsten Länder der Erde. Da das Gebiet Tibet im Himalaja liegt könnt Ihr Euch sicher vorstellen, dass das Klima nicht immer freundlich ist. Im Winter wird es hier sehr kalt, während jedoch im Sommer oft 30°C und mehr erreicht werden.
In Tibet lebten wir bei den Nomaden. Sie brauchten Hunde die ihre Yaks . Ziegen und Schafe hüteten und dies selbstständig auf hochgelegenen, unwegsamen und verschneiten Weiden taten ,aber auch die Familie und den Besitz verteidigten. Wir mussten leicht sein, damit wir im Schnee nicht einsanken, dichtes Haar ,welches uns vor Kälte, Nässe und Raubtierangriffen schützte und wendig sein, um dem Vieh gut schnell folgen zu können. Sie erwarteten von ihren Hunden auch Furchtlosigkeit und die Fähigkeit in jeder Situation selbstständig zu handeln. diese Eigenschaften wurden über mehrere Jahre immer ausgeprägter. Deshalb ist die Bezeichnung Terrier von den Engländern falsch gewählt, wir sind nämlich Hütehunde.

Wir waren aber auch Klosterhunde. Schwächere Tiere wurden von den Nomaden an die Kloster verschenkt. Dort wurden immer Tiere gehalten, sie sollten für die Harmonie im Kloster sorgen, aber auch andere religiöse Hintergründe steckten mit Sicherheit dahinter. Dort wurden wir sozusagen gezüchtet und manche Tiere wurden wieder an Nomaden zur Arbeit abgegeben. So schloss sich ein Kreislauf, bei dem alle Beteiligten vorteile hatten. Die dokumentierte Geschichte meiner Rasse beginnt im Jahre 1922 in Indien.

Dr. Agnes Greig, eine englische Ärztin, die jedoch in Indien arbeitete, bekam als Dank für eine gelungene Operation von einem tibetischen Fürsten einen Welpen geschenkt. Man durfte die tibetischen Hunde nur verschenken, da sie Glück bringen sollten und sonst das Glück verloren ginge, erzählte man. 1930 kehrte Dr. Greig mit ihren nun schon vermehrten Hunden nach England zurück und begann mit der Zucht. Nach längerer Zeit bevölkerte die Rasse auch Deutschland und andere Teile der Welt, es gibt aber immer noch nicht viele von uns. Vielleicht sind wir deshalb keine überzüchteten, krankheitsanfälligen Tiere und haben unsere alte Robustheit, unsere Selbständigkeit und unser Wesen behalten.

 

Hast Du bereits Erfahrungen mit dieser Hunderasse? Lass es uns in den Kommentaren wissen !

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