Welpen

Immer wieder kommt es – besonders von Hundeneulingen – bei der ersten Anfrage nach einem Welpen zur Sprache: „Ich möchte eine Hündin.“
Auf die Frage „Warum?“ bekomme ich dann die Antwort: „Weil es uns vom Tierarzt so empfohlen wurde.“

Bei vielen Hunden, aber nicht allen, sind natürlich die Rüden größer als die Hündinnen, aber nicht allen.
Bei kleinen Hunden ist es nämlich – anders als bei größeren Rassen – wirklich egal, für welches Geschlecht Du dich entscheidest. Es ist nicht gesagt, dass ein Rüde größer oder dominanter werden wird oder weniger schmusig als eine Hündin. Alles Befürchtungen, die Anfänger haben, und die ich auch nachvollziehen kann.

Ein Rüde hebt sein Beinchen und pieselt sich manchmal an, braucht öfter mal eine „Unterbodenwäsche“ und schnüffelt natürlich gern am Wegesrand, wo markiert wird. Durch ein gewisses Maß an Erziehung kann man aber auch mit einem Rüden an der Leine zügig spazieren gehen.
Eine Hündin wird zweimal im Jahr läufig, zieht eventuell Verehrer an. Natürlich muss man während dieser Tage gut auf sie aufpassen und eventuell mit Leine Gassi gehen.

Es gibt also bei beiden Geschlechtern Vor- und Nachteile – man kann vielleicht noch überlegen, welche Geschlechter von Hundenachbarn Sie daheim haben, damit kein Stress vorprogrammiert ist. Oder Du hattest schon Rüden oder Hündinnen und möchtest das wieder. Aber an sich solltest Du Deinen Hund nach dem ersten Eindruck und nach Gefühl aussuchen und dann erst nachsehen, ob es ein Rüde oder eine Hündin ist.

Freude wirst Du an Beiden haben!

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